Ein lebendiger Ort über den Tod hinaus

Die besondere Architektur der im neoromanischen Stil erbauten Kirche Hl. Herz Jesu ermöglichte es, Urnenfriedhof und geweihte Kirche unter einem Dach zu vereinen.

Die in Himmelsleitern errichteten Grabkammern befinden sich in den Seitenschiffen des Kolumbariums. Die Himmelsleitern öffnen den Weg für eine Zukunft mit Gott und ermutigen mit der Vision des Himmels zum Antritt der letzten Reise. Das Motiv der Himmelsleiter orientiert sich an der biblischen Geschichte der Jakobsleiter aus dem Buch Genesis.

Die Urnen der Verstorbenen werden in Glasquadern eingestellt, deren Fronten mit den Namen und den Lebensdaten, gerne aber auch mit Fotos der Verstorbenen oder einem Geleitspruch versehen werden. So sind sie gleichzeitig geschützt und doch sichtbarer Teil des Lebens, immer teilhabend an der Gemeinschaft bei Gottesdiensten, kirchlichen Feiern und Veranstaltungen.

Am Eingang des Kolumbariums befinden sich drei besondere Räumlichkeiten:

Der Abschiedsraum zur Totenwache unter dem Glockenturm mit separatem Seiteneingang wird nur durch Glas vom Rest der Kirche abgetrennt, so dass man sich optisch jederzeit in der ganzen Kirche befindet, auch wenn sie geschlossen ist.

Im Medienraum können Besucher den Platz des Verstorbenen finden und mehr über das Kolumbarium erfahren.

Der Leseraum bietet Abgeschiedenheit zur Trauer, zum Nachdenken und zum Gespräch mit den anwesenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Trauerpastoral.